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Kinder und Jugendliche

Junge Sans-Papiers in der Schweiz – Zwischen Inklusion und Exklusion

Sonja Spuri hat sich in ihrer Masterarbeit mit der Lebenssituation von jungen Sans-Papiers auseinandergesetzt, die sich in der Übergangsphase zwischen Schule und Nachschulzeit befinden. Anhand von Interviews mit zehn Betroffenen, zeigt sie auf, mit welchen Einschränkungen und Schwierigkeiten sich diese jungen Menschen konfrontiert sehen.

Sans-Papiers-Kinder im Spannungsfeld von Recht auf Bildung und illegalem Aufenthalt

Bei der Beschulung von Sans-Papiers-Kindern sehen sich Professionelle vielfach mit Problemen konfrontiert. Marianne Rybi-Berweger hat in ihrer Master-Thesis in Zusammenarbeit mit Professionellen der Volksschule Kanton Zürich und Expertinnen und Experten die Problemfelder eruiert und ein Infoblatt entwickelt.

Kampagne Kein Kind ist illegal

Von Mai 2008 bis Juni 2012 bestand ein Verein für die Rechte von Sans-Papiers-Kinder. Lesen Sie hier das Manifest, den Jahresbericht 2008-2009 sowie die von ihm herausgegebene Broschüre „Sans-Papiers-Kinder in der Schule - Handlungsempfehlungen für Lehrpersonen und Schulbehörden“.

Grundlagentexte

Die Schweiz ist im März 1997 dem  Übereinkommen über die Rechte des Kindes beigetreten.  Lesen Sie hier den NGO-Bericht an den Ausschuss für die Rechte der Kinder. Einen spezialisierten Bericht der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht zu Kinderrechten und die Anwendung der Migrationsgesetzgebung in der Schweiz finden Sie hier. Zur Kinderrechtskonformität der Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht verfasste der Bundesrat ebenfalls einen Bericht.

Familien im Härtefallverfahren

Ein neuer Bericht der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht befasst sich mit dem Umgang von Familien im Härtefallverfahren und thematisiert dabei die Missachtung grundlegender Kinderrechte.

Sans-Papiers-Kinder in Schweizer Primarschulen

Was können Lehrpersonen in der Primarschule tun, um Sans-Papiers-Kinder in ihrer Lebenssituation optimal zu begleiten und zu unterstützen?

Eine neue Studie von Joséphine Annika Moser über Sans-Papiers-Kinder in der Schule. Juli 2010.

Lebenssituation von Sans-Papiers-Kinder

Eine qualitative Studie über die Lebens- und Alltagssituation von Sans-Papiers-Kindern im Primarschulalter in der Schweiz. Die wichtigsten Probleme, aber auch Ressourcen der Kinder sind sehr schön herausgearbeitet. Sehr empfehlenswerte Studie über ein weitgehend unerforschtes Thema. Lisa Weiller. Lizentiatsarbeit. Pädagogisches Institut der Universität Zürich. August 2007.

Zukunft Schwarzarbeit?

Immer öfter leben auch Minderjährige illegal in der Schweiz. In Zukunft ist aufgrund der massiv verschärften Bestimmungen für den Familiennachzug im neuen Ausländergesetz damit zu rechnen, dass noch mehr Kinder und Jugendliche in dieser unwürdigen Situation mitten unter uns leben müssen. Der Frage, wie diese Jugendlichen leben, geht diese Publikation nach.

Jugendliche Sans-Papiers in der Schweiz. Hrsg. von Pierre-Alain Niklaus und Hans Schäppi. Zürich, edition 8, 2007.

"Und ständig diese Angst"

Mehr und mehr leben nicht nur erwachsene MigrantInnen, sondern auch Minderjährige illegal in der Schweiz. In Zukunft ist aufgrund der massiv verschärften Bestimmungen für den Familiennachzug im neuen Ausländergesetz damit zu rechnen, dass noch mehr Kinder und Jugendliche in dieser unwürdigen Situation mitten unter uns leben müssen. Wie leben diese Jugendlichen? Was denken sie über ihre Situation? Wo liegen die Hauptschwierigkeiten im Alltag? Welche Bewältigungsstrategien entwickeln sie? Wie könnten sie besser unterstützt werden? In Zusammenarbeit mit der Anlaufstelle für Sans-Papiers in Basel führte die Hochschule für Soziale Arbeit der FH Nordwestschweiz ausführliche Interviews mit Jugendlichen ohne Aufenthaltsbewilligung durch. Die Resultate und wichtigsten Schlussfolgerungen finden sich in dieser Studie.

Eine qualitative Untersuchung über Lebenssituationen und Bewältigungsstrategien Jugendlicher ohne geregelten Aufenthalt. Von Petra Leuenberger. Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit. Basel. Oktober 2006.