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Zürich

Wisch und weg!

Sans-Papiers HausarbeiterInnen zwischen Prekarität und Selbstbestimmung. Unter diesem Titel ist im Juli die von der SPAZ und dem Denknetz in Auftrag gegebene Studie von Alex Knoll, Sarah Schilliger und Bea Schwager erschienen. Die Buchvernissage fand am 12. Juli um 19 Uhr im Theaterhaus Gessnerallee statt. Näheres zum Buch finden Sie hier.

Externe Haushaltsarbeit im Kanton Zürich

Was für eine wichtige Rolle Sans-Papiers in der externen Hausarbeit spielen, hat eine aktuelle Studie der KOF Konjunkturforschungsstelle bestätigt: Der Anteil von Sans-Papiers im Haushaltssektor beträgt mittlerweile 40 %!

Die Studie «Quantitative Bedeutung der Sans-Papiers für die externe Hausarbeit in Privathaushalten im Kanton Zürich» wurde von der Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich (SPAZ) und dem Denknetz Schweiz in Auftrag gegeben.

Sans-Papiers in Privathaushalten

"Hausarbeit geschieht in der Privatsphäre und entzieht sich gemeinhin dem Blick der Öffentlichkeit. Wenn sie in Form bezahlter Arbeit von Sans-Papiers geleistet wird, so löst sie Assoziationen zu Schwarzarbeit und Ausbeutungsverhältnissen aus. Bisher sind die Arbeits- und Lebensbedingungen von Sans-Papiers in Privathaushalten jedoch wenig erforscht. Ich nehme dies zum Anlass, mich mit diesem Thema theoretisch anhand der vorhandenen Literatur und wissenschaftlich mittels einer Forschungsstudie auseinanderzusetzen. Die daraus resultierenden Erkenntnisse möchte ich anschliessend aus der Menschenrechtsperspektive reflektieren, um daraus Rückschlüsse auf eine menschenrechtsbasierte Soziale Arbeit mit Sans-Papiers zu erhalten."

Aus der Einleitung der Pilotstudie im Grossraum Zürich unter Einbezug von Arbeitnehmerinnen und Arbeitgebenden von Ulla Pfäffli. Februar 2009.