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Hintergrund

Viele Sans-Papiers verlassen ihr Herkunftsland, um zu arbeiten und ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Oft lassen sie ihre Kinder bei den Grosseltern zurück, manchmal ziehen sie diese auch in die Schweiz nach. Familien mit Kindern befinden sich in einer besonders verletztlichen Situation.

Wenn der ungeregelte Aufenthalt den Behörden bekannt wird, bedeutet eine Wegweisung oft eine unzumutbare Härte: Abbruch der Schulausbildung; Rückkehr in ein Land, das man oft kaum mehr kennt; erneute Entwurzelung für die Kinder und die Eltern. Die Kinder haben spezielle Schutzbedürfnisse unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Diese sind in der von der Schweiz mitunterzeichneten UNO-Kinderrechtskonvention festgeschrieben.

Die Bedürfnisse der Familien und die Situation der Kinder werden bei Entscheiden über Aufenthalt oder Wegweisung von Familien oft gar nicht oder viel zu wenig berücksichtigt. In dieser kritischen Situation solidarisieren sich immer wieder breite Bevölkerungskreise mit den betroffenen Familien, um eine Abschiebung zu verhindern. Entsprechende Kampagnen fanden in den letzten Jahren in Basel, Zürich, Waadt und andern Kantonen statt. Wichtig ist es jetzt nicht nur regional, sondern gesamtschweizerisch zu handeln. Dazu wurde die Kampagne für die Rechte illegalisierter Kinder ins Leben gerufen.

 

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